Finanzlexikon

Alle Wichtigen Begriffe zum Thema Geld Anlegen einfach & verständlich erklärt.

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  • Aktie

    Eine Aktie ist ein Wertpapier, das Dich zum Miteigentümer eines Unternehmens macht. Sie ist quasi ein handelbarer Baustein einer Firma, der es Dir ermöglicht, direkt an deren Erfolg durch Kursgewinne und Gewinnausschüttungen (Dividenden) zu partizipieren. Für Anleger ist sie der direkteste Weg, in die Wirtschaft zu investieren.

  • EBIT

    EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) ist das operative Ergebnis eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern. Es zeigt die reine Ertragskraft des eigentlichen Geschäftsmodells, unabhängig von Finanzierungsstruktur und steuerlichen Rahmenbedingungen.

  • EBITDA

    EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization“. Es ist eine Kennzahl, die den operativen Gewinn eines Unternehmens vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zeigt, um die reine Ertragskraft international vergleichbar zu machen.

  • ETF

    Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der passiv einen Index abbildet – quasi ein ganzer Korb voller Wertpapiere, den du wie eine einzelne Aktie handeln kannst. Er ist kostengünstig, transparent und ermöglicht dir, mit nur einer Investition breit diversifiziert am Markt teilzuhaben. Ideal für den langfristigen Vermögensaufbau!

  • Free Cashflow

    Der Free Cashflow (FCF) ist der Barmittelüberschuss, den ein Unternehmen nach Abzug aller Betriebskosten und notwendigen Investitionen (CapEx) erwirtschaftet. Er ist die ehrlichste Kennzahl für die finanzielle Gesundheit und die Basis für Dividenden oder Aktienrückkäufe.

  • KBV

    Die Rule of 40 ist eine Faustformel für Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen. Sie besagt, dass die Summe aus Umsatzwachstum (in %) und Profitabilität (z. B. EBITDA-Marge in %) mindestens 40 ergeben sollte, um als gesundes, investierbares Unternehmen zu gelten.

  • KCV

    Das KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis) ist eine fundamentale Kennzahl, die den Aktienkurs ins Verhältnis zum operativen Cashflow setzt. Es zeigt an, wie „teuer“ ein Unternehmen gemessen an den tatsächlichen Geldzuflüssen ist und gilt als weniger anfällig für buchhalterische Tricks als das KGV.

  • KFCV

    Das Kurs-Free-Cashflow-Verhältnis (KFCV) ist eine Kennzahl der Aktienbewertung. Es setzt den aktuellen Börsenwert ins Verhältnis zum freien Cashflow. Es zeigt an, wie teuer eine Aktie im Vergleich zu den tatsächlich verfügbaren Barmitteln ist.

  • KGV

    Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist die wichtigste Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es setzt den aktuellen Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn pro Aktie und zeigt an, wie viele Jahre das Unternehmen theoretisch bräuchte, um den Kaufpreis durch Gewinne wieder einzuspielen.

  • KUV

    Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) ist eine fundamentale Kennzahl der Aktienbewertung. Es setzt die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ins Verhältnis zu seinem Jahresumsatz und hilft besonders bei der Bewertung von unprofitablen Wachstumsunternehmen.

  • PEG Ratio

    Das PEG Ratio (Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis) setzt das KGV einer Aktie ins Verhältnis zu ihrem erwarteten Gewinnwachstum. Es hilft Investoren zu erkennen, ob eine Aktie mit hohem KGV aufgrund ihres Wachstums fair bewertet oder tatsächlich überteuert ist.

  • ROCE

    Der Return on Capital Employed (ROCE) misst die Rentabilität des eingesetzten Kapitals. Er zeigt an, wie effizient ein Unternehmen mit dem Geld arbeitet, das ihm von Eigen- und Fremdkapitalgebern zur Verfügung gestellt wurde. Er gilt als zentraler Indikator für die Qualität des Managements und langfristige Wettbewerbsvorteile ("Moat").

  • ROE

    Der Return on Equity (ROE) oder die Eigenkapitalrendite misst, wie effizient ein Unternehmen das Geld seiner Eigentümer nutzt, um Gewinne zu erwirtschaften. Er ist eine der wichtigsten Kennzahlen für Profitabilität, muss aber immer im Kontext der Verschuldung betrachtet werden.

  • ROIC

    Der ROIC (Return on Invested Capital) misst die Rendite, die ein Unternehmen auf das gesamte eingesetzte Kapital (Eigen- und Fremdkapital) erwirtschaftet. Er gilt als zentraler Indikator für die Qualität des Managements und die Wettbewerbsstärke (Burggraben) eines Unternehmens.

  • RPI

    RPI (Pricing Power) misst die Fähigkeit eines Unternehmens, Preise zu erhöhen, ohne Kunden zu verlieren. Es ist der wichtigste Indikator für langfristige Profitabilität und Schutz vor Inflation (Moat).

  • Rule of 40

    Die Rule of 40 ist eine Faustformel für Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen. Sie besagt, dass die Summe aus Umsatzwachstum (in %) und Profitabilität (z. B. EBITDA-Marge in %) mindestens 40 ergeben sollte, um als gesundes, investierbares Unternehmen zu gelten.

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